Auch ´Nur - Hausfrauen` & ´Nur - Mütter`arbeiten!

 
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jolanda
Madame de Sahnehäubchen


Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 346
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: So Mai 15, 2005 6:18 am    Titel: Auch ´Nur - Hausfrauen` & ´Nur - Mütter`arbeiten! Antworten mit Zitat
Wir Frauen diskriminieren uns mal wieder selbst!

Es mag sich im ersten Moment kleinlich anhören, aber der Titel " Arbeitende Mütter " gefällt mir nicht. Es müßte " Berufstätige Mütter " heißen!

Wann hören wir Frauen endlich auf, uns selbst klein zu machen?
Nun, die Meinung unserer Gesellschaft spiegelt sich in euren Antworten wieder. Nämlich,das ´Nur - Hausfrauen`und ´Nur-Mütter`nicht arbeiten.


Die Frage sollte doch wohl eher lauten:
" Soll ich zu meinen Pflichten als Mutter und Hausfrau mir noch die " Last und Verantwortung " einer Berufstätigkeit aufhalsen?!

Für viele Mütter stellt sich diese Frage garnicht, da Ihnen nichts anderes übrig bleibt.
Andere Mütter sehen in Kindererziehung nicht ihre einzige Bestimmung.
Wieder andere brauchen einfach die finanzielle Unabhängigkeit.

Die Gefahr, das Kinder berufstätiger Eltern zu kurz kommen, ist in unserem Land recht hoch. Das beweist ja allein schon die Pisa-Studie. Denn Kinder kommen nicht nur dann zu kurz, wenn ihnen die Liebe und Zuwendung der Eltern fehlt. Sie kommen vor allem auch in der Förderung ihrer Fähigkeiten zu kurz.

Ich bewundere jede Mutter, die sich selbst erst einmal in den Hintergrund stellt und an die Erziehung ihrer Kinder denkt, denn unsere Kinder sind unsere Zukunft. Doch noch mehr bewundere ich Frauen, die Kinder Haushalt und Beruf unter vernünftig unter einen Hut bringt.

Im übrigen:

Ich habe von meinen Eltern nichts anderes gelernt, als zu arbeiten. Ich habe drei Kinder und war, Situationbedingt, ständig beruftätig.
Der Höhepunkt meiner Berufstätigkeit war es, neun Jahre im Drei-Schicht-System incl. Wochenende zu arbeiten. Ich habe, wie viele berufstätige Mütter 300% gegeben.

Liebe Grüße
jolanda
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silbergirl
Lady Cremeschnitte


Anmeldungsdatum: 12.03.2005
Beiträge: 2395

BeitragVerfasst am: So Mai 15, 2005 4:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat
jolanda ich hab genauso wie du immer gearbeitet, bin jedesmal nach dem karenzjahr gekündigt worden
hab mir immer wieder arbeit gesucht und hab immer schauen müssen das ich die kinder wo unterbringe, wenn ich nachhause kam hatte ich die kinder und den haushalt, selbst wenn mein göttergatte schon 2 std vor mir zuhause war hat er keinen finger gerührt

ich war immer eine berufstätige mutter, leider bin ich im jänner arbeitslos geworden
und muss mir jetzt vorhalten lassen, ich wäre von ihm abhängig

mütter sind benachteilig eben weil sie einen doppelte belastung haben
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Ich wurde geboren ohne es gewollt zu haben!
Ich werde sterben ohne es zu wollen!
Also lasst mich mein Leben so leben wie ich es will!!!
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Juneau
Kaffeekocherin


Anmeldungsdatum: 13.05.2005
Beiträge: 17
Wohnort: Süden

BeitragVerfasst am: So Mai 15, 2005 5:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat
So schlimm ist es bei mir Gott sei Dank nicht. Ich studiere und habe drei Kinder und könnte jedesmal kotzen wenn alle kinderlosen an der Uni stöhnen wie gestresst sie sind. Wenn man sich dann noch von Professoren anhören muss, dass man den anderen, die ja schließlich in den Beruf gehen wollen den Uniplatz wegnimmt ist der Gipfel echt erreicht. Anscheinend können sie sich nicht vorstellen, dass man das auch mit Kindern will.
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Lulalei
Kaffeekocherin


Anmeldungsdatum: 16.05.2005
Beiträge: 12
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 16, 2005 1:44 am    Titel: Antworten mit Zitat
ich habe zwei kinder (nun schon erwachsen ) ich bin das erste jahr bei jedem kind zu hause geblieben, dann vollzeit arbeiten gegangen, unter anderem auch zeiten mit drei schichten.
hatte nebenbei noch viele freunde, viele hobbys...

ich habe so den eindruck, wenn man mutter ist, seine aufgabe auch mit freuden macht, also bewust dazu steht, dann entwickeln sich unheimliche kräfte, frau bekommt alles gebacken.

bevor ich die kinder hatte, war ich auch oft müde, viele arbeiten waren ein streß für mich.
daher man ist immer so drauf, wie es die situation verlangt.
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Peppermint-Patty
Kaffeekocherin


Anmeldungsdatum: 25.05.2005
Beiträge: 16
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: Mi Mai 25, 2005 3:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo !!!
Bin auch Mutter von 3 Kindern und es hat mir wahnsinnigen Spaß gemacht "nur Mutter zu sein".
Ich glaube, es ist einfach ein Gesellschaftsproblem -egal wie manns macht, es hat immer einer zu motzen.
Geht man arbeiten, ist "Frau" eine Rabenmutter - bleibt man zu Hause ist man zu faul zum arbeiten und läßt sich vom Mann verhalten.
Wann wird den unsere Arbeit respektiert ??? 24 Stunden im Dienst ???? Ich ziehe vor jeder Frau den Hut, die Job, Kinder und Haushalt unter einen Hut bekommt.Von wem bekommt die den Unterstützung ????

Aus genau dem Grund habe ich mich vor einem halben Jahr dazu entschieden, als Tagesmutter tätig zu werden. Bei uns in Stuttgart gibt es wie vielerorts zuwenig Betreuungsplätze. Mein Jüngster kam in den Kindergarten und so war das Haus wieder den halben Tag leer.......
Grüßla Claudia
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jolanda
Madame de Sahnehäubchen


Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 346
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: Sa Mai 28, 2005 5:24 am    Titel: Hallo Claudia Antworten mit Zitat
Du sprichst mir aus der Seele.
Auch, wenn ich fast mein ganzes Leben lang berufstätig war ziehe ich vor jedem Elternteil den Hut, der sich ersteinmal für die Erziehung der Kinder entschließt. Heutzutage gehört sehr viel Mut dazu. Leider!
Es sind wirklich fast täglich vierunzwanzig Stunden, die derjenige unendgeldlich da sein muß. Ich kann unsere Gesellschaft einfach nicht verstehen, wie man diese Leistung immer wieder unter den Teppich kehrt. Einfach ignoriert. Und noch weniger aktzeptiere ich die Tatsache das die Leistungen der berufstätigen Eltern, die Doppel-, teilweise sogar, Dreifachbelastung so wenig honoriert wird.

Claudia
Da ich keinen Halbtagsjob finde, wegen meiner neunjährigen Tochter aber auch nicht mehr Ganztags arbeiten möchte, habe auch ich vor Tagesmutter zu werden. Wir ziehen demnächst in eine große Wohnung und mein Sohn geht im Juli für zwei Jahre zur Bundeswehr. Da haben wir viel Platz und ich viel Zeit. Kannst du mir ein paar Tips geben?
Wie hast du angefangen? Und was muß man alles beachten?
Ich habe vor einen Fernkurs in Psychologie und Erziehung zu machen. Auch wenn ich über genügend Erfahrung in Kindererziehung verfüge, denke ich das das sehr hilfreich sein kann.

Liebe Grüße
jolanda
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Peppermint-Patty
Kaffeekocherin


Anmeldungsdatum: 25.05.2005
Beiträge: 16
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BeitragVerfasst am: Fr Jun 17, 2005 9:17 am    Titel: Antworten mit Zitat
Sorry Jolanda !!!!!
Unser Jünster wurde am 30.05. operiert und ich habe nicht mehr ins Forum geschaut - bin erst wieder seit gestern da !!!!!!
Nein ............!!!!!! Um Gottes Willen , du brauchst kein Studium dazu !!!!!! Mutter zu sein, einen gesunden Menschenversand und den Willen - mehr brauchst du nicht dazu !!!
Wo wohnst du denn ????
In jeder größeren Stadt gibt es einen Tagesmütterverein. Ruf einfach an und erkundige dich.
Bei uns ist es so, daß man einen Kurs macht (Qualifikation) der dauert in Stuttgart 4 Abende a'3 Stunden. Danach kommt ein Hausbesuch (völlig harmlos). Zusätzlich braucht man ein polizeiliches Führungszeugniss.....
Es macht super viel Spaß Tagesmutter zu sein und am liebsten würde ich ganz viele Kinder haben wollen....

Wenn du Lust hast, mail mich an.......
claudia.schlayer@t-online.de
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